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Der Computer

Der Begriff „Computer“ wird von dem lateinischen Word computare – zusammenrechnen hergeleitet. Ein Computer besteht aus immer den gleichen Baugruppen: Eingabegeräte, Recheneinheit und Ausgabegeräte. Sie arbeiten nach dem sogenannten EVA-Prinzip. Das bedeutet Eingabe-Verarbeiten-Ausgabe. Nach diesem Prinzip arbeiten alle Computer. Selbst ein kleiner Minicomputer, der den Videorekorder steuert, arbeitet nach diesem Prinzip. Die Eingabe wird über die Fernbedienung erledigt, die Software der Recheneinheit (CPU) verarbeitet die Befehle und spezielle Ausgabeeinheiten steuern den Videorekorder. Man unterscheidet zwei Prinzipien von Computern: Analog- und Digitalrechner. Bei dem Analogrechner werden Spannungen addiert oder subtrahiert, z.B. 2 Volt + 2 Volt = 4 Volt. Diese Rechner konnten sich aber nicht durchsetzten, es werden nur noch die Digitalrechner verwendet. Bei diesem Prinzip werden Zahlen und Buchstaben in das digitale Dual-System umgewandelt und dann verarbeitet. Bei dem o.g. Beispiel wird die Zahl 2 digitalisiert, aus 2 wird OOIO. Mathematisch sieht das ganze so aus: OOIO+OOIO=OIOO (4).

Der Personal Computer

In den 1970er-Jahren hat man mit der Entwicklung von Computern für persönliche Zwecke begonnen. Der Begriff PC (persönlicher Computer) wurde geboren. Der erste industriell hergestellte PC war der Apple II, der 1977 vorgestellt wurde. 1981 hat dann IBM mit ihrem ersten IBM-PC den Durchbruch geschafft. Danach ging es mit der Entwicklung und dem Verkauf von PC´s steil nach oben. Heutzutage gibt es keine Anwendung mehr die nicht von einem PC durchgeführt werden könnte. Die Hard- und Software ist auf einem sehr hohen technischen Stand. Auch bei den Personalcomputern gilt das EVA-Prinzip. Als Eingabegeräte finden hier neben Tastatur noch Maus, Scanner, Grafiktabletts, Kameras ihren Platz. Ausgabegeräte sind moderne TFT-Displays, Beamer, Drucker und Plotter. Die Recheneinheit verfügt über genügend Rechenleistung und Speicherkapazität um auch aufwendige Daten verarbeiten zu können, wie sie bei Bildern und Filmen vorkommen.

Der Großrechner als großer Bruder für den kleinen Computer

Der Großrechner ist durch seine Bauart auf eine hohe Zuverlässigkeit und Rechenleistung ausgelegt. Im Gegensatz zu einem Personalcomputer können an einem Großrechner mehrere Personen gleichzeitig arbeiten oder es können große Mengen an Daten verarbeitet werden. Diese speziellen Rechner sind daher besonders für Banken, Versicherungen, große Unternehmen und Verwaltungen geeignet. In klimatisierten Räumen werden diese Großrechner in sogenannten Rechenzentren betrieben. Diese Art von Rechner benötigt einen hohen Energiebedarf und erzeugt daher eine relativ große Menge an Abwärme. Deswegen müssen solche Rechenzentren klimatisiert werden. Ein weiterer Vorteil der Großrechner ist die Virtualisierung mehrerer kleiner Server. Mit speziellen Betriebssystemen wird hier eine Vielzahl virtueller Server gestartet. So können Platz, Strom und Administration gespart werden. Ein Beispiel für den Einsatz virtueller Server ist das Internet. Jede Internetseite die einen Server für Ihre Anwendungen benötigt, kann auch auf einem virtuellen Server laufen.